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Junge Preisträger sorgen sich um Klimawandel

47 Bewerbungen, 14 Preisträger, viele Ideen und Initiativen für den Klimaschutz: Das war der landesweite Ideenwettbewerb „Unser Klima braucht Dich“, der zum Tag der Erneuerbaren Energien 2017 offiziell zu Ende ging. Die naturwind schwerin GmbH, Initiator des Wettbewerbs, hatte am 25. April 2017 zur Preisverleihung in das Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea) nach Neustrelitz geladen. Rund 200 Wettbewerbsteilnehmer folgten der Einladung. 14 Beiträge wurden ausgezeichnet.

Die Preisverleihung des Klimawettbewerbs fand im Landeszentrum für erneuerbare Energien in Neustrelitz statt. 200 Wettbewerbsteilnehmer waren dabei. Die Preisverleihung des Klimawettbewerbs fand im Landeszentrum für erneuerbare Energien in Neustrelitz statt. 200 Wettbewerbsteilnehmer waren dabei.

 

In vier Kategorien hatte der Windparkprojektierer naturwind schwerin den Wettbewerb zum Tag der Erneuerbaren Energien 2016 ausgeschrieben. Gefragt waren Ideen und Initiativen für die Umsetzung der Pariser Klimaziele hier in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem gab es einen Kreativwettbewerb zum Thema Klimaschutz. „Wir freuen uns, dass sich viele junge Menschen beteiligt haben. Der Wettbewerb hat auch gezeigt, dass viele Kinder und Jugendliche in unserem Land sich um den Klimawandel und dessen Auswirkungen sorgen“, sagt naturwind-Sprecherin Claudia Röhr. Umso erfreulicher, dass es bereits zahlreiche Klimaschutzinitiativen, beispielsweise an Schulen des Landes, gibt. Etwa am Neubrandenburger Albert-Einstein-Gymnasium, das als Sieger in der Kategorie 1 „Mein/Unser Klimatagebuch“ ausgezeichnet wurde. Schüler der sechsten Klasse des Gymnasiums hatten drei Wochen lang Klimatagebuch geführt und aufgezeigt, welche Auswirkungen die Lebensweise jedes einzelnen auf unseren Planeten hat. Oder die Pestalozzischule Parchim, Sieger in der Kategorie 2 „Meine/Unsere Ideen für den Klimavertrag“. Die Mädchen und Jungen der zehnten Klasse haben für die gesamte Schule das Energiemonitoring übernommen und dokumentieren für Mitschüler und Lehrer den Strom-, Heizenergie- und Wasserverbrauch. Erfolge in Form von Energieeinsparungen sind bereits messbar. Oder die Freie Schule Bröbberow, die als Sieger in der Kategorie 3 „Mein/Unser Klimavertrag“ ausgezeichnet wurde. Die Mädchen und Jungen haben Klimaverträge mit Mitschülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung abgeschlossen und es damit verstanden, Instrumente für einen klimaschonenden Umgang mit Ressourcen sowohl in der Schule als auch im privaten Umfeld einzuführen, lobte die Jury. In der Kategorie 4 „Mein/Unser Klima ist bunt“ siegte die 10. Klasse des Sanitzer Gymnasiums mit einem Dokumentarfilm, der zwei ganz unterschiedliche Lebensstile junger Menschen und deren Auswirkungen auf das Klima darstellte. Ein Film, der zum Nachdenken anregt, urteilte die Jury.

Der Klimawettbewerb war mit Preisgeldern in Höhe von 20.000 Euro dotiert und damit einer der höchstdotierten Umweltpreise Mecklenburg-Vorpommerns. Die Sieger je Kategorie erhielten 2.500 Euro, die Zweitplatzierten je 1.500 Euro und die Drittplatzierten 1.000 Euro. Die Jury vergab zudem drei Sonderpreise mit jeweils 500 Euro Preisgeld. „Preiswürdig aber waren alle Wettbewerbsbeiträge. Denn jeder Beitrag unterstützt die weltweiten Bemühungen um den Klimaschutz. Viele Taten, ob klein oder groß, können in Summe einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Claudia Röhr.

Alle Wettbewerbsteilnehmer waren zur Preisverleihung in das Landeszentrum für erneuerbare Energien in Neustrelitz eingeladen und verlebten einen spannenden Tag in der Erlebniswelt. Sie bietet Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen die Möglichkeit, sich über alternative Energieversorgungsmöglichkeiten zu informieren. Die Wettbewerbs-Teilnehmer konnten an verschiedenen Workshops teilnehmen.

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